Hitzeschlacht und Action – 21. Drachenbootcup – Doppelsieg für die 1911er aus Marburg

Bei Hitze und trockenem Hochsommerwetter ging der 21. Drachenbootcup um den Cup der Sparkasse Gießen über die Sprintstrecke auf der Lahn. Das 700 Meter Rennen fand dieses Jahr ebenso statt, diesmal mit neuem Titel vom Modehaus Götz.

Dauergast und immer wieder erfolgreich – die 1911 er Lahndrachen vom Marburger Ruderverein widerstanden der Hitze und auf dem Wasser allen Kontrahenten und gewannen sowohl der Sport Cup und das 700 Meter Rennen.

Den Sport Fun Cup gewann die Renngemeinschaft der Moon Doggies/ Sparkasse Gießen der Fun Cup ging an die Flachpfeifen.

Die Ergebnisse findet ihr hier: https://www.wilde-hassianer.de/gießener-drachenbootcup/ergebnisse-drachenbootcup-2026/

Zweimal Bronze bei der DM

Gießen/Oberschleißheim. Mit einer starken Mannschaftsleistung kehrten die Wilden Hassianer des Gießener Ruderclubs Hassia 1906 e.V. von den 12. Gemeinsamen Deutschen Drachenbootmeisterschaften 2026 (ausgetragen gemeinsam von DKV – Deutscher Kanu Verband & DDV – Deutscher Drachenboot Verband) von der ehemaligen Olympiaregattastrecke von 1972 on Oberschleißheim bei München zurück. Über drei Wettkampftage, am vergangenen Wochenende, stellte sich das Team der nationalen Konkurrenz auf den Distanzen 200, 500 und 2.000 Meter im 10er Mixed Drachenboot, Senior B. Der Lohn für die intensive Vorbereitung: zwei Bronzemedaillen, sowie ein vierter Platz.

Mit den Erfolgen bei den Deutschen Meisterschaften 2026 haben sich die Wilden Hassianer zudem für die ECCC – ClubCrew-Europameisterschaft vom 8. – 12. September 2027 in Barcelona, Spanien qualifiziert. Damit erhält das Team die Möglichkeit, sich auf internationaler Ebene mit den besten Clubmannschaften Europas zu messen.

21. Drachenbootcup am 15. August

Sport, Teamgeist und Festivalatmosphäre auf der Lahn

Are you ready? Attention! Go!!“ – Dieser Ruf wird am Samstag, den 15. August 2026, ab 9:00 Uhr wieder über die Lahn hallen, wenn der 21. Gießener Drachenbootcup am Ufer des Gießener Ruderclub HASSIA 1906 e.V. startet. Im Rahmen des Gießener Stadtfestes verwandelt sich die Lahn erneut in eine große Wettkampfarena, in der sich 27 Mannschaften spannende Rennen um den Pokal der Sparkasse Gießen liefern.

Für den Gießener Ruderclub HASSIA besitzt der diesjährige Drachenbootcup eine besondere Bedeutung. Im 120. Jubiläumsjahr präsentiert sich der traditionsreiche Verein in neuem Glanz. Das frisch renovierte Bootshaus sowie die neue  Vereinsgastronomie „LAHNBLICK“ bieten den passenden Rahmen, um die zahlreichen Sportlerinnen, Sportler und Gäste an der Lahn willkommen zu heißen.

Hier die Rennpläne:

https://usercontent.one/wp/www.rc-hassia.de/wp-content/uploads/2026/08/RENNPLAN_21-GI-Drachenbootcup-2026_HASSIA.pdf?media=1696885932

https://usercontent.one/wp/www.rc-hassia.de/wp-content/uploads/2026/08/MELDEERGEBNIS_1-GOeTZ-Fashion-Dragon-Runway-Race_HASSIA.pdf?media=1696885932

Foto: Frank Beck Fotografie, Gießen

Sieben Siege für Jürgen Hüttenberger bei den Euro Masters in München

Jürgen Hüttenberger kehrte, wie im Vorjahr, mit viel Edelmetall zurück von den Euromasters in München. Sieben mal legte Jürgen in seinen Abteilungsrennen als Sieger an.

Dabei qualifizierte sich Jürgen sowohl im Einer und im Mixed Doppelzweiter in die sogenannten „Trophy“ Rennen, für die sich die schnellsten Sieger qualifizieren. Dabei errang Jürgen im Einer Silber. Nach verpatztem Start kämpfte sich der Masters Skuller in der Altersklasse D noch an das Feld der führenden Boote heran und konnte in fulminantem Endspurt noch auf Platz zwei rudern. Im Mixed Doppelzweier mit Monica Simonova errang Jürgen Gold.

Glückwunsch an den erfolgreichen Masters Ruderer, der sich somit in der Siegerstatistik weiter nach vorne schiebt.

Hassia Masters mit Edelmetall bei den DM

Da es eine Triple-Meisterschaft war, gehörte auch die offene Deutsche Masters Meisterschaft an diesem Wochenende in Krefeld zum Programm. Für die Hassia starteten Jürgen Hüttenberger, Dirk Heller und Ernst Pawlowsky.


Für 3 Rennen in der Altersklasse D ( Mindestdurchschnittsalter 50 Jahre ) musste Jürgen wegen der Vorläufe gleich 5 mal auf die Strecke. Zuerst im Mixed Doppelvierer, eine Renngemeinschaft mit Hanau und Hamm, gleich mit einem Vorlaufsieg. Im Finale war dann aber der Sieger des anderen Vorlaufes doch noch etwas schneller, sodaß Jürgen hier die Silbermedaille erreichte.

Beim Einer der AK D siegte Jürgen wieder im Vorlauf, ließ aber auch im Finale nichts anbrennen und schob sich kontinuierlich immer weiter nach vorne, um souverän mit 3,8 Sekunden Vorsprung zu gewinnen.

In seinem letzten Rennen, dem Doppelvierer der AK D, einer Rgm. mit München und Hanau, war an das bekannt starke Boot aus Schwerin nicht heran zu kommen, doch mit etwa 3 Sekunden Vorsprung auf das 3. Boot war auch hier die Silbermedaille sicher.

Ernst startete zuerst im Einer H ( MA 70 J. ). Nach einem guten Start blieb das Feld relativ eng zusammen mit Ernst auf Platz 3. Doch mit einem vehementen Endspurt konnte er sich nicht nur auf Platz 2 verbessern, sondern hätte, mit nur 0,2 Sekunden Rückstand auf den Sieger, fast noch gewonnen. So gab es die Silbermedaille.

Im letzten Rennen der Hassia-Masters starteten Dirk und Ernst im Doppelzweier G ( MDA 65 J. ). Hier kamen sie mit einer halben Länge Rückstand hinter dem Bronzerang auf Platz 4.

DM und Hochschulmeister Titel für Hassia Frauen

 Beiden Mittel- und Großbootmeisterschaften des Deutschen Ruderverbandes startete Katja Beerscht gemeinsam mit Julia Kruse und Steuerfrau Sofie Waesch zunächst im Mixed-Achter in einer Renngemeinschaft mit dem WSV Hellas Gießen, der Gießener Rudergesellschaft, dem Marburger Ruderverein, der Rudergesellschaft Kassel und dem Ruderverein Kassel. Das nicht eingefahrene Boot schied leider schon im Vorlauf gegen sehr starke Renngemeinschaften aus dem gesamten Bundesgebiet aus.

Sonntags startete Katja noch im Frauenachter, eine Renngemeinschaft aus Trier, Bonn, Mainz, Godesberg, Frankfurt, Hanau und Gießen. In einem Vier-Boote-Feld konnte der Achter sich zunächst auf der ersten Streckenhälfte auf Platz 2 hinter einer Renngemeinschaft um den Mainzer-Bundesliga Achter einordnen. Im weiteren Rennverlauf konnte sich die Renngemeinschaft, die erst 30 min vor dem Rennen das erste Mal zusammen im Boot saß, nach vorne kämpfen und das Rennen und somit den Deutschen Meistertitel mit einer halben Bootslänge Vorsprung vor der Rgm Mainz/Würzburg/Hanau/Frankfurt/Heidelberg und weiteren Rgm. gewinnen.

Bei den parallel stattfindenden deutschen Hochschulmeisterschaften ( DHM ) konnte Katja ihren Einer souverän nach Vorlaufsieg auch im Finale mit zweieinhalb Bootslängen Vorsprung gewinnen.

Außerdem startete sie mit Lara Buseck, Katharina Stamer und Victoria Hory, die bei der GRG trainieren, im Frauen Vierer ohne und Frauen Doppelvierer. In beiden Bootsklassen ging der Sieg ebenfalls nach Gießen.

Diese drei Hochschulmeistertitel sind verbunden mit Nominierungen zu den European University Championships 2027 in Sukoro Ungarn.

Zum Abschluss der Regatta fuhren die Mädels der Uni Gießen sowie der THM noch einen Frauenachter. Hier konnte nach dem Gewinn der Bronzemedaille erneut am Siegersteg angelegt werden. Im Boot saßen neben der Viererbesetzung noch Mara Bracker, Julia Kruse, Sofie Waesch sowie Svenja Wolfgarten und am Steuer Tim Titus Günther. Hier zeigt sich, dass die Zusammenarbeit zwischen den Gießener Vereinen gut funktioniert.

Ebenfalls bei den DHM lieferten sich Mara Bracker und Julia Kruse im Frauen-Doppelzweier einen beeindruckenden Kampf im starken 21 Boote Feld.
Nach einem gelungenen Vorlauf reichte es im Halbfinale trotz eines starken Endspurts leider nicht für das A Finale, sodass die beiden Mittags im B Finale an den Start gingen und dort schließlich Platz 4. im B Finale und damit Platz 10 in der Gesamtwertung erreichten.

Zusätzlich zur DHM gingen Mara und Julia noch bei der Mittel-&Großbootmeisterschaften im Vorlauf des Frauen-Doppelzweiers an den Start. In diesem wurde es Platz 3 und damit hieß es A Finale für den nächsten Tag, indem sie den 6. Platz erreichten.

Bundesentscheid der JuM

Nachdem Enno Just sich auf dem Landesentscheid in Kassel für den Bundeswettbewerb im Jungen 1x 13 Jahre qualifiziert hat, ging es für ihn und Trainerin Mara am Wochenende des 2.-5.7.26 nach Münster wo dieses Jahr der Bundeswettbewerb der Mädchen und Jungen stattfand.
Nach einer kurzen Trainingseinheit am Donnerstag ging es zur Eröffnungsfeier und anschließend zum Essen und in die Turnhalle welche für die Zeit zum Nachtlager der Mannschaften aus Hessen und Hamburg wurde.

Am Freitag stand für alle die Langstrecke über 3000m an. Für Enno ging es erst recht spät an diesem Tag an den Start, sodass die restliche Zeit zum connecten und Anfeuern der anderen hessischen Sportler genutzt wurde. Im Vergleich zum Landesentscheid in Kassel konnte Enno seine Zeit noch einmal deutlich verbessern und ruderte in der Wertung der Langstrecke auf Platz 19 vor Hamburg, Bayern, Sachsen-Anhalt und Bremen.

Am Samstag stand der Allgemeine Sportwettbewerb an, hierbei müssen die Kinder ihren sportlichen Fähigkeiten und Ruderkenntnisse abseits des Wassers unter Beweis stellen. Ennos Riege erreichte in ihrer Abteilung Platz 2 und konnte damit eine Silbermedaille mit nach Hause bringen.



Am Nachmittag hieß es dann Betreuerrennen und auch Trainerin Mara musste noch mal an den Start. Mit anderen Trainerinnen aus Hessen startete sie im Frauen Doppelvierer mit Steuerfrau auf 350m und nutzen dafür sowohl ein Kinderboot als auch die Skulls der Kinder.

Am Sonntag stand zum Abschluss des Wochenendes noch die Bundesregatta an, hierbei ging es für alle noch einmal aufs Wasser und auf die 1000m Strecke.
Hier konnte Enno noch mal zeigen was in ihm steckt und erneut eine gute Zeit fahren.

Insgesamt erreichte die Hessische Ruderjugend Platz 11 in der Gesamtwertung

Siege bei der Internationalen Ratzeburger Regatta und in Kassel

Bei der Ratzeburger Ruderregatta zegte sich Katja Berscht der nationalen und internationalen Konkurrenz im Frauen Einer in Top Form. Die Hassanerin gewann an beiden Regattatagen jeweils den Frauen Einer und schlug dabei die nationale Konkurrentin aus Magdeburg und internationale Skullerinnen aus den Niederlanden, Philippinen und Dänemark. Somit setzt Katja ihre Siegesserie der bisherigen Saison fort und untermalt auch auf internationalem Niveau ihre Formstärke unter den Augen der Bundestrainer am Ratzeburger See.

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Ein Erfolgreiches Regattawochenende in Kassel gab es auch für weitere Wettkampfsportler.
Am Freitag fuhr ein Teil der Kinder- und Junioren- Gruppe um Moritz Fiedler, Svea Nette, Bennet Schäfer, Göksev Randa und Enno Just mit Trainerin Mara Bracker nach  Kassel um dort schon mal die Streckenverhältnisse zu testen.

Am Samstag ging es bei besten Bedingungen für Enno und Göksev auf die 3000m mit Wende, des Hessischen Landesentscheid. Hier konnte Enno mit einem Starken zweiten Platz überzeugen und blickte damit auf eine mögliche Nominierung für den Bundeswettbewerb.
Göksev fuhr trotz Hindernisse aufgrund von Überholmanövern, souverän über die Stecke.
Für unsere B Junioren standen die 1000m an, während Moritz sich über die Gesamte Strecke klar vorne Positionieren konnte und deutlich Siegte, erreichte Svea einen starken zweiten Platz und Bennet den 5.

Am Sonntag ging es bei etwas böigen Bedingungen für Enno und Göksev zunächst auf den 1000m an dem Start. Auch hier konnte Enno seine Leistung vom Vortag unterstreichen und wurde für den Bundesentscheid nominiert.

Bild: Enno Just

Morgens ging es für Svea spontan im Doppelzweier mit Carla Späth (Nassovia Höchst Frankfurt) auf 1000m an den Start, die beiden lieferten sich ein Starkes Rennen mit ihren Gegnerinnen und lagen bis kurz vor Ziel vorne, mussten sich dann jedoch mit Platz 2 geschlagen sehen.
Auch im Einer erreichte Svea Platz 2 an diesem Sonntag.
Während Moritz seinen 1. Platz vom Vortag noch einmal verteidigte wurde Bennet 3 in seiner Abteilung.

In der Zwischenzeit hieß es auch für unsere Masters Dirk Heller und Ernst Pawlowsky „2 Minuten – Achtung – Los“. Beide konnten in hören Altersklassen die Konkurrenz hinter sich lassen und Medaillen mit nach Gießen bringen.

Zum Abschluss stand der SprintCup über 350 Meter auf dem Programm. Hier sicherten sich Enno und Moritz jeweils den Sieg. Ebenfalls Gold gewann Wiebke Hanack sowohl im Einer als auch im Mixed-Doppelzweier mit Alexey Jakubov. Bennet belegte nach einem starken Rennen Platz zwei, Göksev erreichte einen guten dritten Platz.

Am Ende also acht Siege in Kassel und zweimal Gold bei der internationalen Regatta in Ratzeburg

Hassia Gastronomie LAHNBLICK unter neuer Führung

Endlich ist es soweit. Die Gastronomie im Ruderclub Hassia öffnet wieder ihre Pforten unter neuer Leitung. Die Familie Bayram Kilinc hat nach dreimonatiger Renovierung ein komplett neues Flair in den Gasträumen und auf der Terrasse mit Lahnblick geschaffen.

Alle sind herzlich willkommen in den neuen Gasträumen und die Familie Kilinc freut sich auf euren Besuch. Angeboten werden Speisen der mediterranen und deutschen Küche mit Blick auf die Lahn und das sportliche Geschehen des Ruderclubs Hassia.

Das Restaurant hat täglich von 11.30 – 14 Uhr und ab 17 Uhr geöffnet.

https://www.restaurant-lahnblick.de

114. Pfingstregatta – Sonne, Sommer Top Leistungen – 26 Siege für die Hassia

Die 114. Auflage der Pfingstregatta verlief für die Hassia erneut sehr erfreulich. Insgesamt 26 Siege konnten die Aktiven zwischen 12 und 70 Jahren erringen.

Herausragende Leistungen waren der Gewinn des Frauen Achters mit der GRG, der Sieg des Gießen Achters im Levermann Preis über die 1000 Meter Distanz. Katja Berscht präsentierte sich dem heimischen Publikum als erfolgreichste Hassianerin mehrfach siegreich im Einer, Doppelzweier, Vierer und Achter. Der Gewinn des Liebig Preises im Einer und des Sprint Einers am Montag waren die besonderen Highlights ihrer Erfolge am Pfingstwochenende.

Göskev Randa siegte zweimal denkbar knapp in seinen sehr beherzten Rennen im Jungen Einer der 14 jährigen. Damit feierte er einen siegreichen Einstand und vertrat die Altersklasse der Kinderruderer entsprechend.

Schöne und schnelle Ruderkunst lieferten die Hassia Frauen im Doppelvierer. In der Besetzung Katja Berscht, Julia Kruse, Wiebke Hanack, Katharina Stamer (Osnabrück) konnten sie mehrfach siegreich in den Auszeichnungsrennen der Regatta anlegen. Auch in der Mixed Formation mit Jula Kruse, Alexej Jakubov, Wiebke Hanack und Philipp Martens gab es Siege.

Dirk Heller und Ernst Pawlowsky setzten sich an allen drei Tagen im Masters Männer Doppelzweier durch.

Insgesamt ein sehr vielversprechender Start in die Saison für die Hassia Wettkampfabteilung.