Platz 1 und 2 für Masters bei der Frankfurter Langstrecke

Sommerlich waren die Temperaturen bei der Frankfurter Langstrecke am 1. Mai. Allerdings war ein böiger Ostwind teilweise entscheidend über die Sieger der sechs Kilometer langen Strecke auf dem Main bei Höchst.

Der Masters Männer Doppelvierer der AK F mit Dirk Heller, Ernst Pawlowsky, Walter Breitfelder, Kai Frenzel und Steuerfrau Uli Kohlitz musste stromaufwärts mit dem Gegenwind bis zur Wende kämpften und kam mit einer Zeit von 26:30 Minuten nur 12 Sekunden hinter dem Vorjahressieger aus Karlruhe ins Ziel auf Platz 2. An der Steuerleistung der vom Drachenboot ist Ruderboot gewechselten Steuerfrau Uli Kohlitz lag es sicher nicht, dass am Ende Platz 1 knapp verfehlt wurde (1 Sekunde/ 500 Meter).

Im Mixed Doppelvierer gingen Dirk Heller und Ernst Pawlowsky in Renngemeinschaft mit Susanne Eggeling, Sabine Torres Chavez und Steuerfrau Annette Bauer (Hersfeld/ Kettwig/ Essen) auf die Langstrecke. Ihr Sieg war in 27:36 ungefährdet mit gut 50 Sekunden Vorsprung auf den SC Saar.

Starke Leistungen bei der Leipziger Langstrecke

Die Leipziger Langstrecke ist der erste Frühtest für den Spitzensport im Rudern in Deutschland. Dabei werden auch erste Richtungsentscheidungen im Skull- und Riemenbereich für die Kaderbildung der Nationalmannschaft getroffen.

Vom RC Hassia war Katja Beerscht erstmalig bei diesem Wettbewerb dabei. Nach dem starken Auftritt bei den Deutschen Ergomeisterschaften galt es jetzt zu zeigen wie sie im Feld von den 34 Besten Skullerinnen im Frauenbereich positioniert ist.

Auf dem Ergo unterbot Katja ihre bisherige Bestzeit deutlich und wurde überraschend zehnte im Feld der deutschen Spitze über 2000 Meter in 6:48 MInuten. Gut 17 Sekunden trennten Sie zur Spitze, dabei ließ sie 24 Konkurrentinnen hinter sich.

Nach dem sehr respektablen Ergebnis auf dem Ergo stand jedoch die 6000 Meter Langstrecke im Einer auf dem Wasser am Folgetag an. Auch hier zeigte die Hassianerin eine Top Leistung und wurde 21. im Feld. mit gut 1:21 Abstand zur Siegerin.

Ihr Trainier im vergangenen Winter war kein geringerer als Marc Weber, der die Hassia Wettkampfgruppe in den vergangenen Wintermonaten auf dem Ergometer intensiv betreut hat. „Mal schauen was bei Katja diese Saison noch geht – auf alle Fälle hat sie sich für den Kader weiterempfohlen und wir müssen schauen, dass sie auf dem Wasser noch harmonischer arbeitet“ zeigte sich Marc sehr zufrieden über die sehr vielversprechende Leistung von Katja, die seit vergangener Saison beim RC Hassia Gießen trainiert und in der laufenden Saison 2026 auch für die 1906 er an der Lahn startet.

Marc Weber wurde auf dem Ergo und auf dem Wasser jeweils Dritter und steuert relativ sicher auf einen Startplatz bei der Ruder WM zu. Marc startet seit dieser Saison, wie auch Oliver Zeidler, für die Frankfurter Rudergesellschaft Germania und wird diese Saison in Ratzeburg unter Bundestrainer Markus Schwarzrock trainieren.

Jahreshauptversammlung 2026

Im Zeichen der laufenden Umbauarbeiten der Gastronomie fand die Jahreshauptversammlung im Saal des Bootshauses statt. Etwa 40 Mitglieder fanden sich ein, um den Jahresbericht des Vorstandes und den Plan für das laufende Jahr 2026 zu verfolgen.

Der Vorsitzende Kai Frenzel berichtete über die vergangene Saison 2025 und den Fortgang der bestehenden energetischen Sanierung des Gebäudes, die im ersten Quartal 2026 abgeschlossen sein soll. Auch die Tatsache, dass nach 15 Jahren ein Pächterwechsel stattfindet war Anlass für die Berichterstattung, insbesondere über die Umbauarbeiten des neuen Pächters. Beschlüsse gab es auch über die weiteren Maßnahmen im technischen Ausbau des Bootshauses im Haushaltsjahr 2026.

Der Vorstand wurde mit einigen Umbesetzungen gewählt. Während fast alle in Ihren Ämtern verblieben, wurde Ernst Pawlowsky als neuer Hauswart gewählt. Mara Bracker übernimmt die Jugendarbeit. Den aktuellen Vorstand findet ihr hier: Vorstand.

Im 120 jährigen Jubiläum schaut der Verein positiv in die Zukunft, der Gründungstag wird am 23. August begangen.

Titel bei den Deutschen Ergomeisterschaften

Zum Jahresauftakt meldet die Wettkampfgruppe im Rudern einen ersten großen Erfolg. Bei den deutschen Ergometermeisterschaften errang Katja Beerscht einen spektakulären Sieg ind Top Zeit von 6 Minuten 52 über 2000 Meter! Damit sichert sich Katja nicht nur den DM Titel, somdern erfüllt auch die Kader Anforderungen mit über 7 Sekunden unter Vorgabe. Glückwunsch an die Neu-Hassianerin!

Danke für 2025 !

Allen unseren Mitgliedern und Förderern des RC Hassia wünschen wir besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Das Jahr 2025 war mit vielen schönen Ereignissen versehen. Endlich hat die Sanierung unseres Vereinsheims begonnen und wir freuen uns auf den Abschluss des ersten Bauabschnitts im ersten Quartal des kommenden Jahres.

Danke an alle für ein tolles Sportjahr – wir wünschen uns für das kommende Jahr natürlich viel Bewegung auf dem Wasser und viele schöne und erfolgreiche Momente!

Herzliche Grüße

Der Vorstand

Jahresabschlussfeier – großer Jahresrückblick auf das Sportjahr 2025

Voller Saal bei der Jahresabschlussfeier des RC Hassia. Langjährige Mitglieder wurden für Ihre Treue zum Club geehrt, Sport und Erfolge wurde gefeiert und auf das kommende Jahr wurde auch Ausschau gehalten. Sportliche Höhepunkte waren die Pfingstregatta, der 1. Renntag der Ruder Bundesliga und die 20. Jubiläumsausgabe des Drachenbootcups um den Cup der Sparkasse Gießen.

Insgesamt 66 Medaillen gingen an die Hassia in dieser Saison, gut 30% mehr als im erfolgreichen Vorjahr. Erfolgreichster Athlet war Jürgen Hüttenberger mit 14 Medaillen, Wiebke Hanack gewann Bronze bei den Deutschen Sprintmeisterschaften und diverse Medaillen gab es für die Ruderabteilung bei den Hessischen Meisterschaften.

Geehrt wurden Uli Kohlitz (15 Jahre), Dr. Norbert Bach (25 Jahre), Sonja Frenzel (40 Jahre) und Manfred Rüger (75 Jahre).

voller Saal im Bootshausa

Rudern – Langstrecke Würzburg – Sieg für Ernst Pawlowsky

Nach seiner Regattapause in 2024 war der Hassia-Masters Ernst Pawlowsky dieses Jahr wieder bei der Bocksbeutelregatta in Würzburg am Start.

Bei moderaten Temperaturen und kaum Wind ging es für ihn zuerst mit seinen Ruderfreunden Andreas Holz und Torsten Lahne vom ARC Würzburg, ergänzt um Lothar Kokoschka von der Rudergruppe Geesthacht und Stfr. Sabine Orlowski ( ARCW ) im gesteuerten Gig Doppelvierer der AK G ( Mindestdurchschnittsalter 65 Jahre ) auf die Strecke. Das Boot war schnell, zeitgleich mit dem Sieger der jüngeren AK F ( MDA 60 J. ), doch war eine Berliner Mannschaft noch etwas schneller.

Anders sah es dann bei seinem zweiten Start im Doppelvierer der AK F ( MDA 60 J. ) aus. Die etwas verjüngte Mannschaft mit Stefan Heyde aus Limburg am Schlag ging mit hoher Schlagzahl in das 4,5 km lange Rennen und konnte schon bald nach dem Start das zuvor gestartete Boot überholen und nach etwa 3,5 km noch ein weiteres. Am Ende siegte die Mannschaft in dem 6 Boote-Feld der AK F mit 29 Sekunden Vorsprung auf den Zweiten und war 3.-schnellstes Boot der 16 gestarteten Boote aller AKs A bis H. Nur die Sieger in der AK B ( MDA 36 J. ) und D ( MDA 50 J. ) waren schneller.

So konnte die Mannschaft zufrieden die Bocksbeutel bei der Siegerehrung in Empfang nehmen.

Drachenboot – Podestplatz auf dem größten Langstreckenrennen Europas in Saarbrücken 

Beim Massenstart auf der Saar herrschte Ausnahmezustand – 37 Drachenboote, enge Linie, wildes Wasser. Die Wilden Hassianer bewahrten Ruhe, setzten auf klare Ansagen der Steuerfrau und fanden schnell ihren eigenen erfolgreichen Rhythmus.

Nach drei Wenden und spektakulären Spurts ging das Boot der Wilden Hassianer über die Ziellinie. 53:05 Minuten bedeutete Platz 3 und Bronze. Der 3. Platz in Saarbrücken ist mehr als nur ein Pokal. Er zeigt, dass die Wilden Hassianer längst zur festen Größe im deutschen Drachenbootsport gehören. Der erste Platz ging an die Renngemeinschaft RZW Mannheim, der zweite Platz an die Wolfseedrachen aus Wolfsburg.