Hassia Masters mit Edelmetall bei den DM

Da es eine Triple-Meisterschaft war, gehörte auch die offene Deutsche Masters Meisterschaft an diesem Wochenende in Krefeld zum Programm. Für die Hassia starteten Jürgen Hüttenberger, Dirk Heller und Ernst Pawlowsky.


Für 3 Rennen in der Altersklasse D ( Mindestdurchschnittsalter 50 Jahre ) musste Jürgen wegen der Vorläufe gleich 5 mal auf die Strecke. Zuerst im Mixed Doppelvierer, eine Renngemeinschaft mit Hanau und Hamm, gleich mit einem Vorlaufsieg. Im Finale war dann aber der Sieger des anderen Vorlaufes doch noch etwas schneller, sodaß Jürgen hier die Silbermedaille erreichte.

Beim Einer der AK D siegte Jürgen wieder im Vorlauf, ließ aber auch im Finale nichts anbrennen und schob sich kontinuierlich immer weiter nach vorne, um souverän mit 3,8 Sekunden Vorsprung zu gewinnen.

In seinem letzten Rennen, dem Doppelvierer der AK D, einer Rgm. mit München und Hanau, war an das bekannt starke Boot aus Schwerin nicht heran zu kommen, doch mit etwa 3 Sekunden Vorsprung auf das 3. Boot war auch hier die Silbermedaille sicher.

Ernst startete zuerst im Einer H ( MA 70 J. ). Nach einem guten Start blieb das Feld relativ eng zusammen mit Ernst auf Platz 3. Doch mit einem vehementen Endspurt konnte er sich nicht nur auf Platz 2 verbessern, sondern hätte, mit nur 0,2 Sekunden Rückstand auf den Sieger, fast noch gewonnen. So gab es die Silbermedaille.

Im letzten Rennen der Hassia-Masters starteten Dirk und Ernst im Doppelzweier G ( MDA 65 J. ). Hier kamen sie mit einer halben Länge Rückstand hinter dem Bronzerang auf Platz 4.

DM und Hochschulmeister Titel für Hassia Frauen

 Beiden Mittel- und Großbootmeisterschaften des Deutschen Ruderverbandes startete Katja Beerscht gemeinsam mit Julia Kruse und Steuerfrau Sofie Waesch zunächst im Mixed-Achter in einer Renngemeinschaft mit dem WSV Hellas Gießen, der Gießener Rudergesellschaft, dem Marburger Ruderverein, der Rudergesellschaft Kassel und dem Ruderverein Kassel. Das nicht eingefahrene Boot schied leider schon im Vorlauf gegen sehr starke Renngemeinschaften aus dem gesamten Bundesgebiet aus.

Sonntags startete Katja noch im Frauenachter, eine Renngemeinschaft aus Trier, Bonn, Mainz, Godesberg, Frankfurt, Hanau und Gießen. In einem Vier-Boote-Feld konnte der Achter sich zunächst auf der ersten Streckenhälfte auf Platz 2 hinter einer Renngemeinschaft um den Mainzer-Bundesliga Achter einordnen. Im weiteren Rennverlauf konnte sich die Renngemeinschaft, die erst 30 min vor dem Rennen das erste Mal zusammen im Boot saß, nach vorne kämpfen und das Rennen und somit den Deutschen Meistertitel mit einer halben Bootslänge Vorsprung vor der Rgm Mainz/Würzburg/Hanau/Frankfurt/Heidelberg und weiteren Rgm. gewinnen.

Bei den parallel stattfindenden deutschen Hochschulmeisterschaften ( DHM ) konnte Katja ihren Einer souverän nach Vorlaufsieg auch im Finale mit zweieinhalb Bootslängen Vorsprung gewinnen.

Außerdem startete sie mit Lara Buseck, Katharina Stamer und Victoria Hory, die bei der GRG trainieren, im Frauen Vierer ohne und Frauen Doppelvierer. In beiden Bootsklassen ging der Sieg ebenfalls nach Gießen.

Diese drei Hochschulmeistertitel sind verbunden mit Nominierungen zu den European University Championships 2027 in Sukoro Ungarn.

Zum Abschluss der Regatta fuhren die Mädels der Uni Gießen sowie der THM noch einen Frauenachter. Hier konnte nach dem Gewinn der Bronzemedaille erneut am Siegersteg angelegt werden. Im Boot saßen neben der Viererbesetzung noch Mara Bracker, Julia Kruse, Sofie Waesch sowie Svenja Wolfgarten und am Steuer Tim Titus Günther. Hier zeigt sich, dass die Zusammenarbeit zwischen den Gießener Vereinen gut funktioniert.

Ebenfalls bei den DHM lieferten sich Mara Bracker und Julia Kruse im Frauen-Doppelzweier einen beeindruckenden Kampf im starken 21 Boote Feld.
Nach einem gelungenen Vorlauf reichte es im Halbfinale trotz eines starken Endspurts leider nicht für das A Finale, sodass die beiden Mittags im B Finale an den Start gingen und dort schließlich Platz 4. im B Finale und damit Platz 10 in der Gesamtwertung erreichten.

Zusätzlich zur DHM gingen Mara und Julia noch bei der Mittel-&Großbootmeisterschaften im Vorlauf des Frauen-Doppelzweiers an den Start. In diesem wurde es Platz 3 und damit hieß es A Finale für den nächsten Tag, indem sie den 6. Platz erreichten.

Bundesentscheid der JuM

Nachdem Enno Just sich auf dem Landesentscheid in Kassel für den Bundeswettbewerb im Jungen 1x 13 Jahre qualifiziert hat, ging es für ihn und Trainerin Mara am Wochenende des 2.-5.7.26 nach Münster wo dieses Jahr der Bundeswettbewerb der Mädchen und Jungen stattfand.
Nach einer kurzen Trainingseinheit am Donnerstag ging es zur Eröffnungsfeier und anschließend zum Essen und in die Turnhalle welche für die Zeit zum Nachtlager der Mannschaften aus Hessen und Hamburg wurde.

Am Freitag stand für alle die Langstrecke über 3000m an. Für Enno ging es erst recht spät an diesem Tag an den Start, sodass die restliche Zeit zum connecten und Anfeuern der anderen hessischen Sportler genutzt wurde. Im Vergleich zum Landesentscheid in Kassel konnte Enno seine Zeit noch einmal deutlich verbessern und ruderte in der Wertung der Langstrecke auf Platz 19 vor Hamburg, Bayern, Sachsen-Anhalt und Bremen.

Am Samstag stand der Allgemeine Sportwettbewerb an, hierbei müssen die Kinder ihren sportlichen Fähigkeiten und Ruderkenntnisse abseits des Wassers unter Beweis stellen. Ennos Riege erreichte in ihrer Abteilung Platz 2 und konnte damit eine Silbermedaille mit nach Hause bringen.



Am Nachmittag hieß es dann Betreuerrennen und auch Trainerin Mara musste noch mal an den Start. Mit anderen Trainerinnen aus Hessen startete sie im Frauen Doppelvierer mit Steuerfrau auf 350m und nutzen dafür sowohl ein Kinderboot als auch die Skulls der Kinder.

Am Sonntag stand zum Abschluss des Wochenendes noch die Bundesregatta an, hierbei ging es für alle noch einmal aufs Wasser und auf die 1000m Strecke.
Hier konnte Enno noch mal zeigen was in ihm steckt und erneut eine gute Zeit fahren.

Insgesamt erreichte die Hessische Ruderjugend Platz 11 in der Gesamtwertung

Siege bei der Internationalen Ratzeburger Regatta und in Kassel

Bei der Ratzeburger Ruderregatta zegte sich Katja Berscht der nationalen und internationalen Konkurrenz im Frauen Einer in Top Form. Die Hassanerin gewann an beiden Regattatagen jeweils den Frauen Einer und schlug dabei die nationale Konkurrentin aus Magdeburg und internationale Skullerinnen aus den Niederlanden, Philippinen und Dänemark. Somit setzt Katja ihre Siegesserie der bisherigen Saison fort und untermalt auch auf internationalem Niveau ihre Formstärke unter den Augen der Bundestrainer am Ratzeburger See.

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Ein Erfolgreiches Regattawochenende in Kassel gab es auch für weitere Wettkampfsportler.
Am Freitag fuhr ein Teil der Kinder- und Junioren- Gruppe um Moritz Fiedler, Svea Nette, Bennet Schäfer, Göksev Randa und Enno Just mit Trainerin Mara Bracker nach  Kassel um dort schon mal die Streckenverhältnisse zu testen.

Am Samstag ging es bei besten Bedingungen für Enno und Göksev auf die 3000m mit Wende, des Hessischen Landesentscheid. Hier konnte Enno mit einem Starken zweiten Platz überzeugen und blickte damit auf eine mögliche Nominierung für den Bundeswettbewerb.
Göksev fuhr trotz Hindernisse aufgrund von Überholmanövern, souverän über die Stecke.
Für unsere B Junioren standen die 1000m an, während Moritz sich über die Gesamte Strecke klar vorne Positionieren konnte und deutlich Siegte, erreichte Svea einen starken zweiten Platz und Bennet den 5.

Am Sonntag ging es bei etwas böigen Bedingungen für Enno und Göksev zunächst auf den 1000m an dem Start. Auch hier konnte Enno seine Leistung vom Vortag unterstreichen und wurde für den Bundesentscheid nominiert.

Bild: Enno Just

Morgens ging es für Svea spontan im Doppelzweier mit Carla Späth (Nassovia Höchst Frankfurt) auf 1000m an den Start, die beiden lieferten sich ein Starkes Rennen mit ihren Gegnerinnen und lagen bis kurz vor Ziel vorne, mussten sich dann jedoch mit Platz 2 geschlagen sehen.
Auch im Einer erreichte Svea Platz 2 an diesem Sonntag.
Während Moritz seinen 1. Platz vom Vortag noch einmal verteidigte wurde Bennet 3 in seiner Abteilung.

In der Zwischenzeit hieß es auch für unsere Masters Dirk Heller und Ernst Pawlowsky „2 Minuten – Achtung – Los“. Beide konnten in hören Altersklassen die Konkurrenz hinter sich lassen und Medaillen mit nach Gießen bringen.

Zum Abschluss stand der SprintCup über 350 Meter auf dem Programm. Hier sicherten sich Enno und Moritz jeweils den Sieg. Ebenfalls Gold gewann Wiebke Hanack sowohl im Einer als auch im Mixed-Doppelzweier mit Alexey Jakubov. Bennet belegte nach einem starken Rennen Platz zwei, Göksev erreichte einen guten dritten Platz.

Am Ende also acht Siege in Kassel und zweimal Gold bei der internationalen Regatta in Ratzeburg

Hassia Gastronomie LAHNBLICK unter neuer Führung

Endlich ist es soweit. Die Gastronomie im Ruderclub Hassia öffnet wieder ihre Pforten unter neuer Leitung. Die Familie Bayram Kilinc hat nach dreimonatiger Renovierung ein komplett neues Flair in den Gasträumen und auf der Terrasse mit Lahnblick geschaffen.

Alle sind herzlich willkommen in den neuen Gasträumen und die Familie Kilinc freut sich auf euren Besuch. Angeboten werden Speisen der mediterranen und deutschen Küche mit Blick auf die Lahn und das sportliche Geschehen des Ruderclubs Hassia.

Das Restaurant hat täglich von 11.30 – 14 Uhr und ab 17 Uhr geöffnet.

https://www.restaurant-lahnblick.de

114. Pfingstregatta – Sonne, Sommer Top Leistungen – 26 Siege für die Hassia

Die 114. Auflage der Pfingstregatta verlief für die Hassia erneut sehr erfreulich. Insgesamt 26 Siege konnten die Aktiven zwischen 12 und 70 Jahren erringen.

Herausragende Leistungen waren der Gewinn des Frauen Achters mit der GRG, der Sieg des Gießen Achters im Levermann Preis über die 1000 Meter Distanz. Katja Berscht präsentierte sich dem heimischen Publikum als erfolgreichste Hassianerin mehrfach siegreich im Einer, Doppelzweier, Vierer und Achter. Der Gewinn des Liebig Preises im Einer und des Sprint Einers am Montag waren die besonderen Highlights ihrer Erfolge am Pfingstwochenende.

Göskev Randa siegte zweimal denkbar knapp in seinen sehr beherzten Rennen im Jungen Einer der 14 jährigen. Damit feierte er einen siegreichen Einstand und vertrat die Altersklasse der Kinderruderer entsprechend.

Schöne und schnelle Ruderkunst lieferten die Hassia Frauen im Doppelvierer. In der Besetzung Katja Berscht, Julia Kruse, Wiebke Hanack, Katharina Stamer (Osnabrück) konnten sie mehrfach siegreich in den Auszeichnungsrennen der Regatta anlegen. Auch in der Mixed Formation mit Jula Kruse, Alexej Jakubov, Wiebke Hanack und Philipp Martens gab es Siege.

Dirk Heller und Ernst Pawlowsky setzten sich an allen drei Tagen im Masters Männer Doppelzweier durch.

Insgesamt ein sehr vielversprechender Start in die Saison für die Hassia Wettkampfabteilung.

Platz 1 und 2 für Masters bei der Frankfurter Langstrecke

Sommerlich waren die Temperaturen bei der Frankfurter Langstrecke am 1. Mai. Allerdings war ein böiger Ostwind teilweise entscheidend über die Sieger der sechs Kilometer langen Strecke auf dem Main bei Höchst.

Der Masters Männer Doppelvierer der AK F mit Dirk Heller, Ernst Pawlowsky, Walter Breitfelder, Kai Frenzel und Steuerfrau Uli Kohlitz musste stromaufwärts mit dem Gegenwind bis zur Wende kämpften und kam mit einer Zeit von 26:30 Minuten nur 12 Sekunden hinter dem Vorjahressieger aus Karlruhe ins Ziel auf Platz 2. An der Steuerleistung der vom Drachenboot ist Ruderboot gewechselten Steuerfrau Uli Kohlitz lag es sicher nicht, dass am Ende Platz 1 knapp verfehlt wurde (1 Sekunde/ 500 Meter).

Im Mixed Doppelvierer gingen Dirk Heller und Ernst Pawlowsky in Renngemeinschaft mit Susanne Eggeling, Sabine Torres Chavez und Steuerfrau Annette Bauer (Hersfeld/ Kettwig/ Essen) auf die Langstrecke. Ihr Sieg war in 27:36 ungefährdet mit gut 50 Sekunden Vorsprung auf den SC Saar.

Starke Leistungen bei der Leipziger Langstrecke

Die Leipziger Langstrecke ist der erste Frühtest für den Spitzensport im Rudern in Deutschland. Dabei werden auch erste Richtungsentscheidungen im Skull- und Riemenbereich für die Kaderbildung der Nationalmannschaft getroffen.

Vom RC Hassia war Katja Beerscht erstmalig bei diesem Wettbewerb dabei. Nach dem starken Auftritt bei den Deutschen Ergomeisterschaften galt es jetzt zu zeigen wie sie im Feld von den 34 Besten Skullerinnen im Frauenbereich positioniert ist.

Auf dem Ergo unterbot Katja ihre bisherige Bestzeit deutlich und wurde überraschend zehnte im Feld der deutschen Spitze über 2000 Meter in 6:48 MInuten. Gut 17 Sekunden trennten Sie zur Spitze, dabei ließ sie 24 Konkurrentinnen hinter sich.

Nach dem sehr respektablen Ergebnis auf dem Ergo stand jedoch die 6000 Meter Langstrecke im Einer auf dem Wasser am Folgetag an. Auch hier zeigte die Hassianerin eine Top Leistung und wurde 21. im Feld. mit gut 1:21 Abstand zur Siegerin.

Ihr Trainier im vergangenen Winter war kein geringerer als Marc Weber, der die Hassia Wettkampfgruppe in den vergangenen Wintermonaten auf dem Ergometer intensiv betreut hat. „Mal schauen was bei Katja diese Saison noch geht – auf alle Fälle hat sie sich für den Kader weiterempfohlen und wir müssen schauen, dass sie auf dem Wasser noch harmonischer arbeitet“ zeigte sich Marc sehr zufrieden über die sehr vielversprechende Leistung von Katja, die seit vergangener Saison beim RC Hassia Gießen trainiert und in der laufenden Saison 2026 auch für die 1906 er an der Lahn startet.

Marc Weber wurde auf dem Ergo und auf dem Wasser jeweils Dritter und steuert relativ sicher auf einen Startplatz bei der Ruder WM zu. Marc startet seit dieser Saison, wie auch Oliver Zeidler, für die Frankfurter Rudergesellschaft Germania und wird diese Saison in Ratzeburg unter Bundestrainer Markus Schwarzrock trainieren.

Jahreshauptversammlung 2026

Im Zeichen der laufenden Umbauarbeiten der Gastronomie fand die Jahreshauptversammlung im Saal des Bootshauses statt. Etwa 40 Mitglieder fanden sich ein, um den Jahresbericht des Vorstandes und den Plan für das laufende Jahr 2026 zu verfolgen.

Der Vorsitzende Kai Frenzel berichtete über die vergangene Saison 2025 und den Fortgang der bestehenden energetischen Sanierung des Gebäudes, die im ersten Quartal 2026 abgeschlossen sein soll. Auch die Tatsache, dass nach 15 Jahren ein Pächterwechsel stattfindet war Anlass für die Berichterstattung, insbesondere über die Umbauarbeiten des neuen Pächters. Beschlüsse gab es auch über die weiteren Maßnahmen im technischen Ausbau des Bootshauses im Haushaltsjahr 2026.

Der Vorstand wurde mit einigen Umbesetzungen gewählt. Während fast alle in Ihren Ämtern verblieben, wurde Ernst Pawlowsky als neuer Hauswart gewählt. Mara Bracker übernimmt die Jugendarbeit. Den aktuellen Vorstand findet ihr hier: Vorstand.

Im 120 jährigen Jubiläum schaut der Verein positiv in die Zukunft, der Gründungstag wird am 23. August begangen.

Titel bei den Deutschen Ergomeisterschaften

Zum Jahresauftakt meldet die Wettkampfgruppe im Rudern einen ersten großen Erfolg. Bei den deutschen Ergometermeisterschaften errang Katja Beerscht einen spektakulären Sieg ind Top Zeit von 6 Minuten 52 über 2000 Meter! Damit sichert sich Katja nicht nur den DM Titel, somdern erfüllt auch die Kader Anforderungen mit über 7 Sekunden unter Vorgabe. Glückwunsch an die Neu-Hassianerin!