Beiden Mittel- und Großbootmeisterschaften des Deutschen Ruderverbandes startete Katja Beerscht gemeinsam mit Julia Kruse und Steuerfrau Sofie Waesch zunächst im Mixed-Achter in einer Renngemeinschaft mit dem WSV Hellas Gießen, der Gießener Rudergesellschaft, dem Marburger Ruderverein, der Rudergesellschaft Kassel und dem Ruderverein Kassel. Das nicht eingefahrene Boot schied leider schon im Vorlauf gegen sehr starke Renngemeinschaften aus dem gesamten Bundesgebiet aus.
Sonntags startete Katja noch im Frauenachter, eine Renngemeinschaft aus Trier, Bonn, Mainz, Godesberg, Frankfurt, Hanau und Gießen. In einem Vier-Boote-Feld konnte der Achter sich zunächst auf der ersten Streckenhälfte auf Platz 2 hinter einer Renngemeinschaft um den Mainzer-Bundesliga Achter einordnen. Im weiteren Rennverlauf konnte sich die Renngemeinschaft, die erst 30 min vor dem Rennen das erste Mal zusammen im Boot saß, nach vorne kämpfen und das Rennen und somit den Deutschen Meistertitel mit einer halben Bootslänge Vorsprung vor der Rgm Mainz/Würzburg/Hanau/Frankfurt/Heidelberg und weiteren Rgm. gewinnen.
Bei den parallel stattfindenden deutschen Hochschulmeisterschaften ( DHM ) konnte Katja ihren Einer souverän nach Vorlaufsieg auch im Finale mit zweieinhalb Bootslängen Vorsprung gewinnen.
Außerdem startete sie mit Lara Buseck, Katharina Stamer und Victoria Hory, die bei der GRG trainieren, im Frauen Vierer ohne und Frauen Doppelvierer. In beiden Bootsklassen ging der Sieg ebenfalls nach Gießen.
Diese drei Hochschulmeistertitel sind verbunden mit Nominierungen zu den European University Championships 2027 in Sukoro Ungarn.
Zum Abschluss der Regatta fuhren die Mädels der Uni Gießen sowie der THM noch einen Frauenachter. Hier konnte nach dem Gewinn der Bronzemedaille erneut am Siegersteg angelegt werden. Im Boot saßen neben der Viererbesetzung noch Mara Bracker, Julia Kruse, Sofie Waesch sowie Svenja Wolfgarten und am Steuer Tim Titus Günther. Hier zeigt sich, dass die Zusammenarbeit zwischen den Gießener Vereinen gut funktioniert.
Ebenfalls bei den DHM lieferten sich Mara Bracker und Julia Kruse im Frauen-Doppelzweier einen beeindruckenden Kampf im starken 21 Boote Feld.
Nach einem gelungenen Vorlauf reichte es im Halbfinale trotz eines starken Endspurts leider nicht für das A Finale, sodass die beiden Mittags im B Finale an den Start gingen und dort schließlich Platz 4. im B Finale und damit Platz 10 in der Gesamtwertung erreichten.
Zusätzlich zur DHM gingen Mara und Julia noch bei der Mittel-&Großbootmeisterschaften im Vorlauf des Frauen-Doppelzweiers an den Start. In diesem wurde es Platz 3 und damit hieß es A Finale für den nächsten Tag, indem sie den 6. Platz erreichten.