Die Leipziger Langstrecke ist der erste Frühtest für den Spitzensport im Rudern in Deutschland. Dabei werden auch erste Richtungsentscheidungen im Skull- und Riemenbereich für die Kaderbildung der Nationalmannschaft getroffen.
Vom RC Hassia war Katja Beerscht erstmalig bei diesem Wettbewerb dabei. Nach dem starken Auftritt bei den Deutschen Ergomeisterschaften galt es jetzt zu zeigen wie sie im Feld von den 34 Besten Skullerinnen im Frauenbereich positioniert ist.
Auf dem Ergo unterbot Katja ihre bisherige Bestzeit deutlich und wurde überraschend zehnte im Feld der deutschen Spitze über 2000 Meter in 6:48 MInuten. Gut 17 Sekunden trennten Sie zur Spitze, dabei ließ sie 24 Konkurrentinnen hinter sich.
Nach dem sehr respektablen Ergebnis auf dem Ergo stand jedoch die 6000 Meter Langstrecke im Einer auf dem Wasser am Folgetag an. Auch hier zeigte die Hassianerin eine Top Leistung und wurde 21. im Feld. mit gut 1:21 Abstand zur Siegerin.
Ihr Trainier im vergangenen Winter war kein geringerer als Marc Weber, der die Hassia Wettkampfgruppe in den vergangenen Wintermonaten auf dem Ergometer intensiv betreut hat. „Mal schauen was bei Katja diese Saison noch geht – auf alle Fälle hat sie sich für den Kader weiterempfohlen und wir müssen schauen, dass sie auf dem Wasser noch harmonischer arbeitet“ zeigte sich Marc sehr zufrieden über die sehr vielversprechende Leistung von Katja, die seit vergangener Saison beim RC Hassia Gießen trainiert und in der laufenden Saison 2026 auch für die 1906 er an der Lahn startet.
Marc Weber wurde auf dem Ergo und auf dem Wasser jeweils Dritter und steuert relativ sicher auf einen Startplatz bei der Ruder WM zu. Marc startet seit dieser Saison, wie auch Oliver Zeidler, für die Frankfurter Rudergesellschaft Germania und wird diese Saison in Ratzeburg unter Bundestrainer Markus Schwarzrock trainieren.














